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Aktuelles 

 

Stammtische 2015 / 2016

Liebe Kollegen und Kolleginnen,
auch in diesem Jahr finden die bewährten Stammtische in Kassel statt.

Das genaue Programm für das Winterhalbjahr 2015/2016 könnt ihr hier einsehen oder als PDF-Dokument herunterladen.

 

Planerinnenseminar 2015 in Schleswig:
Stadtvegetation in Schleswig

29. August bis 04. September 2015
Begegnungsstätte Klöndeel in Loopstedt
Organisation /Durchführung: AG Freiraum und Vegetation

2014 haben wir bei den vegetationskundlichen Reisen pausiert. Aber im nächsten Jahr soll es wieder eine Reise geben. Wir haben uns – auch angeregt durch die diesjährigen Beobachtungen in Kassel – für 2015 die Vegetation der Stadt vorgenommen. In Erinnerung an die Gemütlichkeit vergangener Reisen mag diese Idee wenig reizvoll erscheinen, denn die Aufnahme von Stadtvegetation ist wegen Gestank und Lärm oft nervig und wenig erholsam. Deshalb waren wir auf der Suche nach einer kleineren, etwas ruhigeren Stadt, für die es idealerweise auch schon ein wenig Literatur gibt. Dabei fiel unsere Wahl auf Schleswig (an der Schlei in Schleswig-Holstein).

Weitere Informationen zum Seminar zur Anmeldung sind im folgenden Papier nachzulesen .

 

 

 

Neuerscheinungen

Cover NB 82

Notizbuch 82
Beschwerliche Reisen

zu den Abgründen
des Weinbaus an der Mosel,
des Reichs der ökologischen Spekulation und
der Haldenbegrünung nach der Braunkohle

Hülbusch, K.H., et al. (Red.))   

(2013) A5, ca. 300 Seiten, Beilagen  (15,25 Euro)

 

Die Metapher von Andrea Appel (1992: 19) "Reisen, ohne daß Weite zu suchen" ist unübertroffen: "Wir können nicht nur das Fremde er-fahren, sondern wir können auch das Bekannte neu erfahren". Dies setzt freilich voraus, daß nicht nur das bekannte 'Zuhause' vertraut ist, sondern auch, daß wir in der Fremde Vertrautes wieder-erkennen. Stoßen wir in der Fremde auf Phänomene, die wir nicht mit dem zuhandenen Wissen ver-stehen, können wir das Phänomen sofern es ästhetisch-propagandistisch überhöht dargeboten wird, touristisch bestaunen oder es einfach ignorieren, weg-schauen und übersehen. Diese einfachen, touristischen Fluchten waren uns nicht gegeben bei den Reisen zum Weinbau an die Mosel und zu den Halden-begrünungen im rheinischen Braunkohlerevier.

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Neuere Notizbücher

Cover NB 79

Notizbuch 79
Strandgut - Vegetationskundliche Fundstücke

Hülbusch, K.H., Gehlken, B.(Red.)   

(2011) A5, 278 Seiten, Beilagen  (13,25 Euro)

 

„Sowohl im heimatlichen als auch im fremden Gelände habe ich nie gelernt, gut „vorbereitet“, d.h. genügend unterrichtet über die bisherigen Auffassungen, Ergebnisse der Wissenschaft ein Objekt oder Phänomen zu betrachten und das Bekannte darin wiederzufinden. Erst nachdem ich eigene Eindrücke gewinnen konnte, habe ich die bisher erreichten Erkenntnisse damit verglichen. (…) Meine meiner Veranlagung entsprechende „Methode“ mag viele Nachteile haben, weil mir vieles entgeht oder erst nachträglich deutlich wird, aber sie hat auch den Vorteil des unbefangenen Beobachtens und Findens“ (R. TÜXEN in: TÜXEN, J. 1982: 12f).

 

Auf der dritten Altmakt-Reise näherten wir uns ganz im Sinne Tüxens den Teichboden-Gesellschaften (Isoëto-Nanojuncetea) und Zweizahn-Ufersäumen (Bidentetea). Die artenarmen Gesellschaften dieser Klassen sind ein anschauliches Beispiel für Thienemanns biozönologisches Gesetzt: Je extremer ein Standort, desto artenärmer und individuenreicher ist die Biozönose. Die am sandigen Elbstrand verbreiteten Gesellschaften mit oft winzigen Mickerformen der beteiligten Pflanzen sind zugleich ein prima Indiz Wasserführung und Strömung in den Buchen zu erschließen. Letztlich für das unbefangene Beobachten im Vergleich mit den literarisch dokumentieren Erkenntnissen zur syntaxonomischen Neubewertung Corrigiola-reicher Gesellschaften in der Klasse der Isoëto-Nanojuncetea, zur Beschreibung des Corrigiolion litoralis all. nov.

Dem Bericht von der Altmarkreise sind weitere Berichte und Reiseberichte zu Vegetation und Klima beigestellt.

Das Inhaltsverzeichnis von Heft 79 können sie hier einsehen.

Cover NB 78

Notizbuch 78
Altmark-Reise - Ackerbrachen

Lorberg, F. Hülbusch, K.H., Gehlken, B. Volz, H. (Red.)   

(2010) A5, 188 Seiten, Beilagen  (11,50 Euro)

 

Ackerbrachen in der Altmark - bei und um Buch herum, Seminar vom 21.6.08, 14:00 bis 28.6.08, 11:00 in Buch/Kreis Stendal-Altmark zum Zwecke von Vegetationsaufnahmen landespflegerischer Ackerbrachen sowie Armerion-Gesellschaften auf Kirchhöfen. Am Rande des Elbtals zwischen Aue und Niederterrasse sind sandige Flächen, Binnendünen (und evtl. Sander) verbreitet, die in der Regel von Kiefernforsten bestanden werden. Zwischen diesen Forsten und den ackerbaulich intensiv bewirtschafteten Böden mit Ackerzahlen über 60/70 Bodenpunkten liegen heute Ackerbrachen mit niedrigen Ackerzahlen, die dem Augenschein nach - durch Naturschutzförderung subventioniert - jährlich einmal gemäht werden. Im Gegensatz zu einem Seminar mit dem 'Auftrag', vom Quartier aus alle erreichbaren Pflanzengesellschaften zu dokumentieren, geht ein Seminar mit der Aufmerksamkeit auf ein Phänomen selektiv vor und betrachtet weitere Erscheinungen nur nebenher.

Das Inhaltsverzeichnis von Heft 78 können sie hier einsehen.

 

Cover NB 77 Notizbuch 77 der Kasseler Schule

Redaktion: Hannes Volz und Karl Heinrich Hülbusch

 

Altmark-Reise
Romanische Dorf-Kirchen

A5, 144 Seiten, 9,25 Euro

 

Nicht kaputt zu kriegen - zum Prinzip der Persistenz

(Karl Heinrich Hülbusch, Hannes Volz)

Wenn wir mal gucken, wie lange die gelobten Werke der letzten 50 Jahre halten, ist der Ertrag sehr sparsam. Die Kirchen in der Altmark haben ca. 800 Jahre überstanden. Profane Bauten sind bestenfalls 250 bis 300 Jahre alt, also inklusive der Siedlungsgrundrisse so um die 250 Jahre alt. Siedlung und Kirche haben nichts miteinander zu tun. Die Bauerei des Vorklassizismus ist offenbar, wie bei der in Schwaben 'Vereinödung' genannt, ohne Dokument und Indizien aufgebaut worden. Deshalb stehen die Kirchen so 'beziehungslos' und zufällig in den Siedlungen herum. Die Preußen waren ja militante Protestanten. Der Kirche boten sie keinen vorzüglichen Ort, eine Regel der Anordnung in der klassizistischen Neusiedlung an - behandelten sie geradezu lieblos, wie unsere kursorische Prüfung der Kirchenstandorte zur Siedlung ergibt. Das Paradebeispiel dafür ist die Apsidenkirche mit Westturm in Giesenslage, an der Herr Bodenstein uns in die Altmarkkirchen eingeführt hat. Weit und breit keine Siedlung.
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Cover NB 74 Notizbuch 74 der Kasseler Schule

Käthe Protze

 

Hausen statt Wohnen

Von der Hartnäckigkeit gesellschaftlicher Wertvorstellungen in wechselnden Leitbildern - Vorschlag für einen Blickwechsel

A5, 208 Seiten, 13,25 Euro

 

 

 

 

Neue Leitbilder bedeuten nicht automatisch neue Qualitäten. Diesem Phänomen geht die vorliegende Arbeit anhand städtebaulicher Leitbilder und daraus erfolgten Siedlungsentwürfen seit den 1920er Jahren nach. Die Begriffe "Hausen" und "Wohnen" werden genutzt, um unterschiedliche Beurteilungsstränge der Arbeit darzulegen.

"Hausen" steht für ein Denken, dass an der Gebrauchsökonomie des Alltags orientiert ist. In den Vordergrund gerückt wird häusliches Wirtschaften als ökonomische Grundlage und ein Tätigsein der Menschen. Haus, Hof und Straße erhalten eine wichtige Rolle als Gebrauchsorte für viele verschiedene ökonomische und soziale Situationen.
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Cover NB 73 Notizbuch 73 der Kasseler Schule

Redaktion: Bernd Sauerwein

 

Reisen
um Fragen zu finden

Vegetationskundliche Reisen und Seminare
Klimakunde und Litera-Touren

A5, 200 Seiten 9 Tabellenbeilagen, 13,25 Euro

 

 

 

 

Gelegentlich muss explizit daran erinnert werden, dass die Reise nicht der Zerstreuung sondern, wie Appel (1992) empfiehlt, der Erinnerung dient. Manche Reisen sind einem konkreten Anlass, einem Besuch oder einer Besorgung, z. B. des berühmten 'Kilochen Nagels', gewidmet. Andere Reisen die­nen dem Vergleich und der Versicherung des Bekannten und sind der Kontemplation sowie der Schulung der Aufmerksamkeit verpflichtet. Solche Reisen sind mit einer Einkehr am fremden Ort zu vergleichen und werden erzählend mitgeteilt. ... mehr

 

Notizbuch 72 

NB72

Der schöne 'Eichen-Hainbuchen-Wald'
- auch ein Forst
oder: Die 'Kunst' der pflanzensoziologischen Systematik

Bernd Gehlken

2008

 

Wenn man bei der Arbeit einem bestimmten Verfahren folgt, so wie wir der Pflanzensoziologie nach BRAUN-BLANQUET, dann kann das nicht heißen, dass man beim Eintritt in die heiligen Gemächer seinen Verstand, seine Erfahrung und Umsicht an der Garderobe abgibt. Erfahrung und Umsicht sind nach TÜXEN (1955) das wichtigste Handwerkszeug der pflanzensoziologischen und vegetationskundlichen Arbeit. Die dogmatische Handhabung jedes Verfahrens, auch wenn dieses einfachen Regeln folgt und vielfach bewährt ist, führt schnell dahin, dass der „Buchstabe des Gesetzes den Geist tötet, aus dem es geschaffen wurde" (ERIKSON 1997: 85). (..)

Trotz reichlich vorhandener ideologischer Ver(w)irrungen ist in der pflanzensoziologischen Systematik die praktizierte Mischung floristisch-soziologischer und phänologischer Merkmale i.d.R. einsichtig und folgt der Logik des Verfahrens, nicht aber einem fixen Schema. Und es ist im Dienste der Merk- und Nachvollziehbarkeit richtig, die Praxis der Ackersoziologie, wo mit Recht die einzelnen Kulturarten ausgeblendet werden, weil sie weder soziologisch noch für die Erinnerung notwendig sind, für den Forst zu variieren. In der Forstsoziologie ist es angemessen, die Kulturarten an der soziologischen Gliederung zu beteiligen, weil man sonst den pflanzensoziologischen Typen in der Landschaft wie in der Erinnerung kein Bild zuordnen könnte.
(Bernd Gehlken)
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Notizbuch 71 

Metaphern und Metamorphosen der Landschaft

Die Funktion von Leitbildern in der Landespflege

NB75

Frank Lorberg

2007

 

"... ist alles so schön bunt hier..."
(Nina Hagen Band, "Ich glotz TV", 1978).

"..Wer nur auf Straßen geht, muss zwangsläufig annehmen, alle Dörfer seien hintereinander aufgereiht. Sie liegen aber in der Landschaft umher. ..."
(Peier o. Chotjewitz. Die Herren des Morgengrauens. S.177).

 

In seiner Arbeit "Metaphern und Metamorphosen der Landschaft - Die Funktion von Leitbilder in der Landespflege" betätigt sich Frank Lorberg mit bewundernswerter Feinfühligkeit und Akribie beim Einreißen von Leitbildern und -Vorstellungen nicht nur in der "Landespflege", sondern auch in dem, was aktuell als moderne Planung vorherrscht und aktuell zu sein vorgibt. Im besten Sinne von Wissenschaft betreibt er die Kritik von Modellvorstellungen, wobei er - selbstverständlich - nicht umhinkommt, selbst Modelle entgegenzusetzen, die jedoch in ihrer kritischen Anwendung die systematische Fehlleistung der herrschenden Leitbilder entlarven. Fast immer dienen letztere der Aufrechterhaltung einer Herrschaft von Fachleuten, die glauben, über Landschaft alles zu wissen, oder einer moralisierenden Lenkung der Menschen.

(aus dem Vorwort von Helmut Holzapfel)
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Notizbuch 75 

Über den Tellerrand

NB75

Inge Meta Hülbusch und Käthe Protze (Red.)

Herbst 2007

 

"Das bekommen wir doch gebacken", so Meta, als es konkret wurde mit dem Notizbuch. Seit drei Jahren ist es im Gespräch, doch jedes Werk braucht letzten Endes einen Termin. Und diesen Termin gibt es - glücklicherweise - diesen Sommer. Und auch wenn es keine Festschrift werden sollte, der 70. Geburtstag von Meta war zwingender Anlass, endlich! in die Pötte zu kommen.

(aus dem Vorwort von Käthe Protze)
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Notizbuch 68 

Vor der Haustür

NB68

Bellin-Harder, F., Böse-Vetter, H. (Red.)

Frühjahr 2007

 

Beiträge für Notizbücher liegen selten vor der Haustür, die Gegenstände von Betrachtungen schon. Vegetationsaufnahmen kann man buchstäblich vor fast jeder Haustür machen, auch wenn in manchen Fugen zwischen Beton und Asphalt keine Vegetation Platz hat. Spurenlese ist nicht auf die Pflanzen angewiesen. Die Vegetation ist aber im Unterschied zu Beton ein Gegenstand der besonders viel ‚verrät’. Das Lesenlernen in der Vegetation kann den Spaziergang oder den Weg zum Feld bereichern. ... mehr

 

 

 

 

Notizbuch 70 

Von Zeit zu Zeit

NB70

Bellin, F., Böse-Vetter, H. (Red.)

ist Anfang Mai 2006 erschienen.

 

Von Zeit zu Zeit
nehmen wir einen Anlass wie diesen,
20 Jahre AG Freiraum und Vegetation
25 Jahre Notizbücher der Kasseler Schule

und fragen Texte an, was bei denen, die anfragen, immer einen Rest Unsicherheit lässt, als könne es doch einmal sein, dass niemand antwortet. Aber wie schon bei Notizbuch 40 vor 10 Jahren fiel auch diesmal die Antwort üppig aus, so üppig übrigens, dass die zwei Bände von Nr. 70 nicht ausreichen, alle ungefähr 600 eingereichten Seiten von über 30 AutorInnen aufzunehmen; da folgen dann noch umfangreichere Arbeiten zur Vegetation nach. ... mehr

 

 

 

 

Notizbuch 66 

Unter Verschluß - Der 'modische Bebauungsplan'

NB66

Bellin, F., Hülbusch, K.H. (Red.)

ist Anfang März 2006 erschienen.

 

Rechtzeitig zum dritten Teil der Wollingstseminare zur Bebauung im März 2006 erscheint mit Notizbuch 66 die ausgearbeitete erweiterte und vergnügliche Version des Seminarreaders von 'Wollingst II'. 'Wollingst I' debattiert den 'Garten zum Einfamiliengebäude', also die Freiräume (nachzulesen in Notizbuch 58 Licht und Schatten). 'Wollingst III' wird Einfamiliengebäude- und Hausgrundrisse verhandeln.

Die Debatten und Beiträge von 'Wollingst II' sind der Kritik des 'modischen Bebauungsplanes' ebenso gewidmet, wie dem tauglichen und sparsamen Bebauungsplan. ... mehr

 

 

Veröffentlichungen in Notizbüchern

Die Notizbücher sind mittlerweile zu einem beachtlichen Fundus angewachsen. Notizbuch 51 (1999) bot hierzu bereits eine systematische Verschlagwortung und Erschliessung der einzelnen Beiträge von Heft 1 bis Heft 48. Wir haben die Auflistung aktualisiert, so dass Sie jetzt auch online einzelne Beiträge nach Stichworten bzw. Autorinnen und Autoren suchen können.... mehr



Bibliographische Suche

Unter der Rubrik Bibliographie können Sie einzelne bibliographische Sammlungen aus dem Fundus der AG Freiraum und Vegetation durchsuchen .... mehr